IBA Hamburg

Sprung über die Elbe

Die größte bewohnte Flussinsel Europas, Wilhelmsburg, sowie Veddel und der Harburger Binnenhafen zählten von 2006-2013 zum Projektgebiet der IBAIBA Internationale Bauausstellung Hamburg. Auf den Elbinseln bündelten sich sowohl die Probleme als auch die Potenziale heutiger Metropolen: eine internationale Stadtgesellschaft und ein zerrissenes urbanes Gefüge. Mit rund 70 Projekten hat die IBA Hamburg das Gesicht dieser bis dato stark vernachlässigten Gebiete vollständig verändert.

Das große Thema der IBA Hamburg unter Leitung von Uli Hellweg war, die südlichen Stadtteile Hamburgs zu entwickeln und für das innere Wachstum der boomenden Metropole zu nutzen. Dem widmete sich die IBA in drei thematischen Schwerpunkten, den sogenannten Leitthemen:

Kosmopolis: Wie kann eine zunehmend internationale Stadtgesellschaft ihre Kraft entfalten? Gute Bildungs- und Kulturangebote fördern ein zukunftsfähiges Miteinander auf den Elbinseln.

Metrozonen: Welche städtebaulichen Möglichkeiten stecken in Grenz-und Übergangsorten innerhalb einer Metropole? Und wie können diese Orte zu lebenswerten Quartieren werden?

Stadt im Klimawandel: Wie kann man Wachstum und Nachhaltigkeit verbinden? Wie kann die klimaverträgliche Zukunft von Metropolen aussehen?

Den allmählichen Imagewandel der Elbinseln sollte auch die IBA-Konvention befördern. Mit ihrer Unterschrift verpflichteten sich wichtige Hamburger Akteure als IBA-Partner. Mit ihrer Unterstützung trugen sie dazu bei, die IBA Hamburg lokal zu verankern.

Allein im Präsentationsjahr 2013 besuchten mehr als 420.000 Besucher die Internationale Bauausstellung Hamburg. Insgesamt wurden bis zu diesem Zeitpunkt 70 bauliche, kulturelle, soziale oder ökologische Projekte realisiert. Darunter mehr als 1200 Wohnungen, die noch im Bau oder bereits fertig gestellt waren.

Auch das finanzielle Volumen war beachtlich. Es wurden insgesamt öffentliche Investitionen von 300 Millionen Euro ausgelöst und private Investitionen von mehr als 700 Millionen Euro durch die IBA Hamburg angestoßen. Nach Ende der Internationalen Bauausstellung ist die IBA Hamburg GmbHGmbH GmbH als städtischer Projektentwickler weiterhin tätig.

in einer runden, offenen Holzkonstruktion hängen großformatige, von Kindern gemalte Bilder
Kreatives Quartier Elb­in­sel
La­bor für Kunst und Stadt­ent­wick­lung
Blick von oben auf die verschiedenen Gebäude der Bauausstellung mit Straße im Vordergrund
Die Bau­aus­stel­lung in der Bauaus­stel­lung
Weg­wei­sen­de Mo­del­le für das Wohnen der Zukunft
Kinder spielen auf einem Rasen vor einem neu gestalteten Gebäude Fußball
Welt­quar­tier und Welt-Ge­wer­be­hof
Le­ben und Arbeiten in der Nach­bar­schaft
ein breiter Steg mit Geländer führt über den grünen Hügel
Ener­gie­berg Georgs­wer­der
Ei­ne Müll­de­po­nie wird zum Energieberg
Kinder spielen in großen Sandflächen und auf einer Rutsche im Hof des Bildungszentrums
Bildungs­zen­trum Tor zur Welt
Bil­dung für das gan­ze Quartier
eine auskragende Aussichtsplattform mit Menschen, die in die Umgebung blicken, unten Wohnhäuser und Überseecontainer
Ener­giebun­ker
Ein Mahn­mal treibt den Stadtteil an

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