IBA Thüringen

STADT­LAND

Bis 2023 entwickelt die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen mit ihren Partnern ressourcenbewusste Projekte mit gemeinwohlorientierten Werten in und für Thüringen: innovativ, experimentell, zum Nachahmen.

StadtLand ist das Thema der IBA Thüringen, es beschreibt die kleinteilige Siedlungsstruktur im Freistaat und die Wechselwirkungen von Stadt und Land.

Die IBA Thüringen aktiviert Leerstände im Land – LeerGut umbauen. Sie unterstützt Raumunternehmer und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – SelbstLand aufbauen. Und sie realisiert experimentelle Neubauten und macht Baukultur zum Markenzeichen von Thüringen – ProvinzModerne neubauen.

Die IBA Thüringen vernetzt, berät und motiviert die 53 Projektträger, unterstützt kooperative Prozesse und fördert exzellente Gestaltung. Ihr Ziel ist es, Thüringen mit Projekten über das Umbauen, Neubauen und Selbermachen als Ort des Fortschritts und experimentierfreudiges Zukunftslabor neu zu denken. Seit 2018 hat die IBA Thüringen ihren Geschäftssitz in Apolda und entwickelt in Eigeninitiative die Open Factory im Eiermannbau.

2019 wurde der Zwischenstand der IBA Thüringen in einer Ausstellung im Eiermannbau Apolda präsentiert. 2023 ist das Finale der IBA Thüringen. Die bis dahin gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse der IBA Prozesse werden der Öffentlichkeit präsentiert und sollen in das Handeln von Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft und Unternehmen einfließen.

Die IBA Thüringen GmbH wurde 2012 auf Beschluss der Thüringer Landesregierung gegründet. Der Freistaat Thüringen ist einziger Gesellschafter. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Haushaltsmittel des Freistaates, IBA Projekte genießen eine Vorrangförderung im Freistaat. Geschäftsführerin der IBA Thüringen ist seit 2014 Marta Doehler-Behzadi.

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