IBA-Ter­ras­sen, Großräschen-Süd

Vom Berg­bau zur Seenlandschaft

Die IBA see hat Konzepte für das Lausitzer Seenland entwickelt, die neue touristische Nutzungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Chancen eröffnen. Beispielgebende Bauten wie die IBA-Terrassen verdeutlichen den Qualitätsanspruch, den die neue Architektur im neuen Seenland einnimmt.

Wohl kaum eine andere Stadt in der Niederlausitz hat sich in den letzten 20 Jahren so stark verändert wie die ehemalige Bergbaustadt Großräschen. Ihre südliche Stadthälfte verschwand fast vollständig im Tagebau. Ausgerechnet dort liegt heute ihre Zukunft – als Stadt am See. Hier zeigt sich der Strukturwandel besonders deutlich. 2007 wurden unter reger Anteilnahme der Bevölkerung symbolisch die Ventile geöffnet und die Grube Meuro geflutet. Seitdem füllt sich der Großräschener See. Schon vor Beginn der Flutung wurde hier das Besucherzentrum Lausitzer Seenland eröffnet, das über alle Aktivitäten der IBA informierte. Diese IBA-Terrassen sind das Ergebnis eines internationalen Wettbewerbs zur Errichtung eines Informationszentrums für die IBA see. Gebäude und angrenzende Freiflächen der Terrassen wurden so konzipiert, dass sie auch nach der IBA see weitergenutzt werden können. So entstand ein einprägsamer Ort, ein beliebter Anlauf- und Aussichtspunkt sowie ein neues Wahrzeichen für Großräschen am See.

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