Die Beitragenden der IBA-Konferenzam 14./15. November 2019 in Berlin

Dr. Sonja Beeck, IBA-Expertenrat

Sonja Beeck studierte Architektur an der RWTH Aachen und promovierte an der Universität Karlsruhe. Für die IBA Stadtumbau 2010 entwickelte sie acht Jahre lang Szenarien und Projekte für 19 schrumpfende Städte in Sachsen-Anhalt. Nach einer Gastprofessur an der Universität Innsbruck für Städtebau und Regionalplanung (2006 – 2009), lehrte sie an der Universität Kassel als Vertretungsprofessorin für Stadt- und Regionalplanung (2010 – 2013). Für die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entstand 2011 gemeinsam mit Martin Heller und dem Prä-IBA-Team ein Konzept für eine IBA Berlin 2020. Seit 2013 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin des Büros für museale und urbane Szenografie chezweitz GmbH in Berlin und seit 2015 Geschäftsführerin der ersten Gewerbebaugruppe FRIZZ20 GbR in Berlin. Sonja Beeck ist Mitglied des IBA-Expertenrats.

© Tina Merkau

Barbara Brakenhoff, Leiterin der Stadtausstellung Neckarbogen in Heilbronn

Barbara Brakenhoff arbeitete von 1982 bis 1987 bei der Internationalen Bauausstellung in Berlin unter Prof. Hardt-Waltherr Hämer. Anschließend war sie von 1997 bis 2006 beim Architektur- und Planungsbüro PPL in Hamburg als Architektin und spätere Geschäftsführerin unter Leitung von Prof. Gerhart Laage tätig, bevor sie begann, als freie Architektin zu arbeiten. Seit 2015 ist Barbara Brakenhoff als Architektin und Leiterin der Stadtausstellung Neckarbogen in Heilbronn im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 tätig. Im Zentrum ihrer Arbeit steht soziale Architektur und stadträumliche Einbindung.

© BUGA 2019

Prof. Michael Braum, Geschäftsführender Direktor der IBA Heidelberg

Michael Braum studierte Stadtplanung und Städtebau an der TU Berlin. Danach war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für Städtebau und Siedlungswesen der TU Berlin, Mitarbeiter und Gesellschafter der Freien Planungsgruppe Berlin, Mitgründer von und Partner bei conradi, braum & bockhorst, später gründete er ein eigenes Büro (mbup_stadtarchitekturlandschaft). Seit 1998 ist Michael Braum ordentlicher Universitätsprofessor an der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz-Universität Hannover. Er ist Mitglied im Bund Deutscher Architekten BDA, der Deutschen Akademie für Stadt- und Landesplanung (DASL) und im Berufsverband der Stadt- und Raumplaner SRL und verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen des Städtebaus und der Baukultur (z.B. 2017 „Die Wissensstadt von morgen – Reflexionen“). Von 2008 bis 2013 war er am Aufbau der Bundesstiftung Baukultur beteiligte und hatte den Vorstandsvorsitz inne. Michael Braum ist seit 2016 Mitglied des Konvents sowie des Beirats der Bundesstiftung Baukultur, seit 2017 Mitglied des großen Konvents der Schaderstiftung.

© Philipp Rothe, Heidelberg

Dr. Marta Doehler-Behzadi, Geschäftsführerin der Internationalen Bauausstellung Thüringen

Marta Doehler-Behzadi, Jahrgang 1957, studierte von 1975 bis 1984 Stadt- und Gebietsplanung an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar (heute Bauhaus-Universität), 1980 Diplom, 1986 Promotion. Von 1984 bis 1990 war sie im Büro des Chefarchitekten der Stadt Leipzig tätig, anschließend arbeitete sie als freiberufliche Stadtplanerin. Seit 2003 führte sie gemeinsam mit Iris Reuther das Büro für urbane Projekte in Leipzig. Zwischen 2007 und 2014 war sie Leiterin des Referates Baukultur und Städtebaulicher Denkmalschutz im Bundesbauministerium. Im Jahr 2014 übernahm sie als Geschäftsführerin die Leitung der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen. Marta Doehler-Behzadi ist Mitglied von SRL, DASL, BDA sowie der Sächsischen Akademie der Künste.

Werner Durth, IBA-Expertenrat

Werner Durth, geboren 1949, studierte Architektur und Stadtplanung an der TH Darmstadt sowie Soziologie und Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Diplom-Ingenieur 1973. Nach der Promotion zum Dr.-Ing. 1976 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der TH Darmstadt, ab 1981 Professor für Umweltgestaltung an der Gutenberg-Universität Mainz, ab 1993 Professor für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen an der Universität Stuttgart, ab 1998 bis 2017 Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Darmstadt. Werner Durth verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Architektur und Stadtplanung. 1992 erhielt er den Schelling-Preis für Architekturtheorie, 2004 den Fritz-Schumacher-Preis für Stadtforschung, 2019 den Literaturpreis des Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine.

Fotograf: Klaus Mai

Angelika Fitz, Direktorin des Architekturzentrums Wien, IBA-Expertenrat

Angelika Fitz ist seit 2017 Direktorin des Architekturzentrums Wien. Bereits seit Ende der 1990er Jahre ist Fitz international als Kuratorin, Vortragende sowie in Beiräten und Jurys tätig, u.a. ist sie Mitglied des IBA-Expertenrats des Bundes. 2003 und 2005 hat sie den österreichischen Beitrag zur Architekturbiennale in São Paulo kuratiert. Zu ihren Ausstellungen und Publikationen gehören u.a. We-Traders. Tausche Krise gegen Stadt (2013 – 2015) und Actopolis. Die Kunst zu handeln (2015 – 17) sowie mit dem Az W Assemble. Wie wir bauen (2017) und Downtown Denise Scott Brown (2018). 2019 hat Fitz mit Elke Krasny im Az W die Ausstellung Critical Care. Architektur für einen Planeten in der Krise kuratiert; das Buch dazu ist bei MIT Press erschienen.

© Marlene Rahmann / VIENNA ART WEEK

Prof. Dr.-Ing. Agnes Förster, Inhaberin des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung an der RWTH Aachen University, Leiterin von STUDIO | STADT | REGION in München

Agnes Förster ist Inhaberin des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung an der RWTH Aachen University. Agnes Förster studierte an der TU München und der EPF Lausanne Architektur. Von 2005 bis 2015 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Raumentwicklung der TU München. 2014 gründete sie STUDIO | STADT | REGION in München. Mit ihren interdisziplinären Teams beforscht und gestaltet sie räumliche Prozesse vom Quartier bis zum Maßstab der Region. Agnes Förster ist als Architektin und Stadtplanerin unter anderem Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27).

Holger Haas, Dipl. Biologe, Gründungsgeschäftsführer der IBA 2027 StadtRegion Stuttgart GmbH

Holger Haas ist seit 1996 bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) als Bereichsleiter Standortentwicklung mit zehn Mitarbeiter/innen in den Bereichen Nachhaltige Mobilität, Strukturwandel der Automobilindustrie, Klimaschutz, Energietechnologien und Wasserstoff, Bauwirtschaft sowie Unternehmensgründungen tätig. Seit ist er 2010 Leiter der Projektleitstelle Elektromobilität bei der WRS und Mitglied im Strategiekreis Elektromobilität des Bundesverkehrsministeriums. Im Jahr 2013 starteten die Vorbereitungen für eine IBA in der Region Stuttgart. Organisation des Plattformprozesses im Jahr 2016. Seit September 2017 Gründungsgeschäftsführer der IBA 2027 StadtRegion Stuttgart GmbH (50%).

Martin Heller, Inhaber und Geschäftsführer von Heller Enterprises (Zürich)

Martin Heller, geboren 1952 in Basel, ist Kurator, Kulturunternehmer und Autor. Er war u.a. künstlerischer Direktor der Schweizerischen Landesausstellung Expo.02 (1999 – 2003) sowie Intendant von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas (2005 – 2010). Ein Mandat für das Humboldt Forum Berlin (2011 – 2015) führte zeitgleich zur Gründung und Leitung des Humboldt Lab Dahlem. Zuvor arbeitete Heller – nach zwei Ausbildungen an der Kunstgewerbeschule sowie an der Universität Basel (Kunstgeschichte, Ethnologie und Europäische Volkskunde) – als Kurator und Direktor des Museums für Gestaltung Zürich (1986 – 1998). Aktuell lebt Martin Heller in Zürich und Berlin. Er leitet und begleitet die Ausstellungsprojekte und sonstigen Vorhaben von Heller Enterprises (www.hellerenter.ch); zudem ist er als Aufsichtsrat und in anderen Gremien tätig.

© Markus Bertschi, 2014

Kurt Hofstetter, Leiter der IBA_Wien

Kurt Hofstetter, 1963, ist Absolvent der Universität für Bodenkultur in Wien. Er ist als Mitarbeiter der Stadt Wien seit 1991 in verschiedenen Funktionen mit Fragen der Stadtentwicklung und Stadtteilplanung befasst, u.a. als Leiter der Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung für die Donaustadt und als Leiter der Landschaftsplanung für Gesamtwien. Von 2003 bis 2015 war er maßgeblich an der städtebaulichen Entwicklung der Seestadt Aspern in Wien beteiligt, zuerst als Leiter des Projektteams, das die Grundlagen und Ausrichtung für die Masterplanung erarbeitet hat, zuletzt als Mitarbeiter der Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 Aspern Development AG im Rahmen der Qualitätssicherung und der konkreten Projektumsetzung. Seit 2016 ist er mit der Koordination der IBA_Wien 2022 „Neues soziales Wohnen“ befasst, deren Leitung er im Juni 2018 übernommen hat.

Oliver Ibert, Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung, Professor für Raumbezogene Transformations- und Sozialforschung an der BTU Cottbus-Senftenberg

Oliver Ibert ist seit dem 1. Juli 2019 Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner und Professor für Raumbezogene Transformations- und Sozialforschung an der BTU Cottbus-Senftenberg. Zuvor war er von 2009 bis 2019 Leiter der Forschungsabteilung Dynamiken von Wirtschaftsräumen am IRS in gemeinsamer Berufung mit der Freien Universität Berlin. Seine Habilitation schloss er 2009 an der Universität Bonn ab, seine Dissertation 2002 an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg. Oliver Ibert hat über seine gesamte Karriere die räumliche Dimension von Innovationsprozessen und Formen der organisierten Kreativität empirisch erforscht.

Karl Jasper, Leitender Ministerialrat im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) in Düsseldorf a.D.

Karl Jasper studierte Jura in Bielefeld. Seit 1991 war er Referatsleiter für Angelegenheiten der IBA Emscher Park im Städtebauministerium, seit 1997 Leiter der Gruppe „Städtebau, Kultur und Denkmalschutz“, seit 2001 der Projektgruppe „Ruhrgebiet“. Seit 2007 leitete er die Gruppe „Stadtentwicklung und Strukturpolitik“ und war stellvertretender Leiter der Abteilung „Stadtentwicklung“, Leiter der Gruppe „Integrierte Stadterneuerung und Städtebauförderung“ sowie Leiter des Referats „Integrierte Stadterneuerung, Innenstädte, Stadtkerne, Ortszentren, Neue Urbanität, Fachkommission der Bauministerkonferenz“. In dieser Funktion war er seit 2009 Vorsitzender der Fachkommission Städtebau der Bauministerkonferenz der Länder. Seit 2010 war er Vorstandsvorsitzender der Stiftung Industriedenkmalstiftung und Geschichtskultur in Dortmund.

© Markus Bollen / P h o t o - D e s i g n

Monica Linder-Guarnaccia, Geschäftsführerin der IBA Basel 2020

Monica Linder-Guarnaccia, geboren 1973, studierte an der Universität Fribourg Sozial- und Kommunikationswissenschaft sowie Journalistik und vertiefte im Anschluss ihre Ausbildung in Leadership und Business Administration. Während sechs erfolgreichen Jahren als Show Director bei der Messe Schweiz wechselte sie in die Branche der erneuerbaren Energien.
Seit 2014 ist Monica Linder-Guarnaccia Geschäftsführerin der IBA Basel. Die IBA Basel ist die erste trinationale IBA überhaupt und gilt als raumplanerisches Modellvorhaben, um die Region Basel nachhaltig zu entwickeln.

Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V., Mitglied im IBA-Expertenrat

Dr. Reimar Molitor, geboren 1968, studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, an der er seinen Abschluss als Diplom-Geograph absolvierte. Seine Promotion „Nachhaltige Regionalentwicklung in Europa“ bildete die Grundlage für berufliche Stationen im Regionalmanagement und in der Beratung von europäischen Regionen. Von 2000 bis 2003 arbeitete er beim Regionalmanagement der Regionale 2006 im Bergischen Städtedreieck Wuppertal, Solingen, Remscheid. Von 2004 bis 2012 betreute er geschäftsführend das Strukturprogramm Regionale 2010 in der Region Köln/Bonn. Seit 2017 ist er als Geschäftsführer für die REGIONALE 2025 Agentur GmbH tätig.
Reimar Molitor ist in zahlreichen Beiräten, strukturpolitischen Vereinigungen und Ausschüssen vertreten.

Rudolf Scheuvens, Universitätsprofessor für Örtliche Raumplanung und Stadtentwicklungsplanung an der TU Wien, Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung

Rudolf Scheuvens studierte Raumplanung an der TU Dortmund. Gemeinsam mit Kunibert Wachten gründete er 1994 das Büro „scheuvens + wachten“ (seit 2017 scheuvens + wachten plus“) in Dortmund, welches sich überwiegend mit Fragen des Städtebaus, der Stadt- und Regionalentwicklung und der Steuerung und Moderation komplexer städtebaulicher Prozesse befasst. 2014 erfolgte die Gründung des Büros RAUMPOSITION in Wien, welches er gemeinsam mit Daniela Allmeier und René Ziegler führt. Von 2001 bis 2007 war er als Professor für Städtebau und Baugeschichte an der FH Hannover tätig. Seit 2008 ist er Universitätsprofessor für Örtliche Raumplanung und Stadtentwicklungsplanung an der TU Wien und seit 2013 Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung. Aktuell berät Rudolf Scheuvens die Internationale Bauausstellung Wien im Themenfeld „Neues Sozialen Wohnen“.

© Foto WILKE, Wien

Mathea Severeijns, Direktorin der IBA Parkstad

Mathea Severeijns kennt die Region und war als Raumplanerin von Anfang an in die IBA Parkstad eingebunden, zunächst als Programmmanagerin der Städteregion Parkstad. Sie arbeitete als Gemeindedirektorin / Allgemeine Direktorin der Gemeinde Eijsden-Margraten. Außerdem sammelte sie zehn Jahre Erfahrung im Bereich Umstrukturierung als Abteilungsleiterin bei einem Büro für Städtebau. Auch war sie tätig bei einer genossenschaftlichen Kooperation. Mathea Severeijns war Vorstandsmitglied der Vereinigung Limburger Gemeinden (Vereniging Limburgse Gemeenten).

Monika Seynsche, freie Wissenschaftsjournalistin

Monika Seynsche ist freie Wissenschaftsjournalistin. Sie studierte Landschaftsökologie in Münster und Coventry sowie Wissenschaftsjournalismus in Berlin und absolvierte anschließend ein wissenschaftsjournalistisches Volontariat beim Deutschlandradio. Seitdem arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin von „Forschung Aktuell“, der täglichen Wissenschaftssendung des Deutschlandfunks in Köln, sowie als freie Autorin unter anderem für den BBC Worldservice, die ARD und das Schweizer Radio SRF. Zu ihren Schwerpunkten gehören Klima- und Umweltthemen sowie die Erneuerbaren Energien. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem HEUREKA-Preis für junge Wissenschaftsjournalisten, dem DUH-Umweltmedienpreis und dem Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Prof. em. Dr. Walter Siebel, IBA-Expertenrat

Dr. Walter Siebel ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Oldenburg. Von 1989 bis 1995 war er wissenschaftlicher Direktor der IBA Emscher-Park und von 1991 bis 1992 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. 1995 erhielt er den Fritz Schumacher Preis, 2004 den Schader Preis. Er ist Mitglied in DASL, DGS, ARL und verschiedenen wiss. Beiräten. Letzte Buchveröffentlichungen: Die europäische Stadt (2004); Stadtpolitik (2009, zus. mit H. Häußermann und D. Läpple); Polarisierte Städte (2013, zus. mit M. Kronauer); Die Kultur der Stadt (2015).

Prof. Dr.-Ing. Ursula Stein, Inhaberin von Stein Stadt- und Regionalplanung in Frankfurt am Main, Honorarprofessorin für Kommunikation in der Planung an der Universität Kassel

Ursula Stein ist Inhaberin von Stein Stadt- und Regionalplanung in Frankfurt am Main (zuvor Stein+Schultz) und Honorarprofessorin für Kommunikation in der Planung an der Universität Kassel. Sie war seit 2004 in beratender, moderierender und gestaltender Funktion an verschiedenen REGIONALEN und ihren Projekten beteiligt und ist u.a. Mitglied des Fachbeirats der REGIONALE 2025 „Südwestfalen – digital, nachhaltig, authentisch“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Strategien und Konzepte für Städte und Regionen, Organisationsentwicklung für planende Institutionen und die Kultur der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft.

Fotograf: F. Schultz

Monika Thomas, Abteilungsleiterin für Stadtentwicklung, Wohnen und öffentliches Recht am Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Monika Thomas, geboren 1958, ist studierte Architektin und war fast 14 Jahre lang Stadtbaurätin in Wolfsburg. Zwischen 2003 und 2016 arbeitete sie in Wolfsburg als Dezernentin für Kultur. In den Jahren 2016 bis 2018 war Monika Thomas als Abteilungsleiterin für Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit tätig. Im Juni 2018 wurde sie zur Abteilungsleiterin für Stadtentwicklung, Wohnen und öffentliches Baurecht im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ernannt. Monika Thomas ist unter anderem Beiratsmitglied der Bundesstiftung Baukultur und Vorsitzende des Deutschen Vergabe-Ausschusses (DVA).

Jörn Walter, IBA-Expertenrat

Jörn Walter war von 1999 bis 2017 Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg und leitete davor von 1991 bis 1999 das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden. Nach dem Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund lehrte er neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit an den Technischen Universitäten in Wien und Dresden sowie der Hochschule für Bildende Künste und der HafenCity Universität in Hamburg. Er ist Mitglied der Kunstakademien in Berlin, Dresden und Hamburg, der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und engagiert sich in vielen Gremien, u.a. beim Deutschen Städtetag und in der Bundesstiftung Baukultur.

Laura Weißmüller, Redakteurin beim Feuilleton der Süddeutschen Zeitung

Laura Weißmüller, geboren 1980 in München, hat Kunstgeschichte, Jura und Publizistik in Berlin und Rom studiert. Seit 2009 arbeitet sie als Redakteurin beim Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Dort verantwortet sie den Bereich Architektur, Stadtplanung und Design. Weißmüller veröffentlicht darüber hinaus ihre Artikel, Essays und Interviews in Architekturmagazinen wie SZ-Magazin, Baumeister, AD, Häuser und Baumeister. Für das Buch „Architektur auf gemeinsamen Boden. Positionen und Modelle zur Bodenfrage“, herausgegeben von Florian Hertweck, hat sie über den aktuellen Umgang mit Grund und Boden geschrieben, und welche Schritte notwendig sind, um zu einer gerechteren Bodenpolitik zu kommen. Weiterhin hält sie Vorträge und spricht im Radio über Architektur und Stadtentwicklung.

Carl Zillich, Kuratorischer Leiter, Prokurist IBA Heidelberg

Carl Zillich studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Kassel und als DAAD-Stipendiat an der Columbia University, New York. Von 2002 bis 2008 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Architekturgeschichte und -theorie an der Universität Hannover, dann bis 2013 bei der Bundesstiftung Baukultur. Für viele Jahre war er in Berlin praktizierender Architekt (u.a. Sonderpreis des Landesbaupreises Mecklenburg-Vorpommern) und ist seit 2012 außerordentliches Mitglied im Bund Deutscher Architekten BDA Berlin. Seit 2015 ist er berufenes Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Oldenburg. Im Jahr 2018/19 hatte er eine einjährige Gastprofessur für Stadtentwicklung und -management an der Universität Kassel inne.

© Philipp Rothe, Heidelberg